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Frühjahrsregatta, 22.05.2011:
Regatta heißt für uns LSV-Surflinge nicht unbedingt im Gleitflug übern Kulki zu rauschen. Dazu suchen wir uns
andere Surfreviere aus. Zum Beispiel Alacati (Türkei), Suhrendorf auf der Insel Rügen oder den Gardasee in Italien.
Richtiges Können jedoch kann man nur auf der Kulke unter Beweis stellen. Bei eher Flautenstimmung muss jeder
unserer Surflinge zeigen, dass es nicht nur ausreicht sich einfach ins Trapez zu hängen und in die Fußschlaufen zu
schlüpfen. Das wäre dann doch zu einfach. Und schließlich wollen wir unsere Seebewohner nicht gar zu sehr erschrecken.
Also war doch der 22. Mai 2011 gar nicht mal soooo schlecht, zumal unser Rossi wieder einmal den absoluten Wind-Riecher
hatte. Wenn Rossi sagt jetzt geht es los, dann hat es gefälligst auch genau zu diesem Zeitpunkt windig zu sein. Und so
passten wir an diesem Tag das wohl einzige Wind-Zeitfenster so genau ab, dass auch jede Teilnehmerin und jeder
Teilnehmer schon nach kurzer Zeit wieder das Ziel erreichte. Einmal die Boje umrunden und wieder zurück. Zugegeben,
wir hatten schon Zeiten erlebt, da blieben wir mindestens eine Stunde bei einer Regatta auf dem Wasser. Stundenrennen
hatten wir so etwas genannt. Wann werden wir es je wieder erleben?
Etwas Gutes hat solch ein Flautentag jedoch an sich. Man lernt so ganz nebenbei auch mal ein paar andere Arten der
Wasserfortbewegung auf dem Kulki kennen. Zum Beispiel stehend auf dem Brett mit einem Stechpaddel in der Hand.
Bloß gut, dass wir immer noch die guten alten breiten Bretter unser eigen nennen dürfen. Aber schaut euch selbst
die ausgewählten Fotos an. Viele Spaß dabei, der JürgenB.
Eigentlich wollte unser Surf-Leo noch ein Weilchen auf dem glatten See die Sonne genießen, aber dann wurde es unserem Rossi doch etwas zu bunt,
nahm sein Stechpaddel und stach in See. Allerdings nur um die Umrundungs-Boje zu positionieren
Andere Surflinge machten es unserem Chef nach und vertrieben sich bis zum regulären Regattastart noch ein wenig die Zeit. Ulli hatte es schnell begriffen wie man auch ohne Segel mit Surfbrett gut vorwärts kommt.
Auch unser Hafenmeister Willi ließ es sich nicht nehmen diese neue Fortbewegungsart zu testen. Was braucht man auch so ein unhandliches Segel mit einem Gabelbaum dran, der eh immer nur im Wege ist.
Aber richtige Surflinge brauchen nun mal ein Rigg zum Surfen. Dabei konnte das Segel heute nicht groß genug sein.
Seit es auch für Digitalkameras super Teleobjektive gibt, muss man selbst weit draußen auf eine super athletische Figur beim Surfen achten.
Da schwärmen sie aus und schauen sehnsüchtig nach der Boje aus, die es heute glücklicherweise nur einmal zu umrunden galt.
Und schon sind alle wieder auf dem ersehnten Heimatkurs und hoffen sicher, dass der Wind mitten auf der Strecke nicht ganz ausbleibt.
Erst mal schauen wo die Lücke ist, um dann zum Zielspurt zu starten. Wer heute gut pumpen konnte, war sicher leicht im Vorteil.
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